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Patente

Die Wurzeln der Firma LINGL legte der Firmengründer, Hans Lingl sen., im oberbayrischen Weilheim. Er richtete sich eine Tüftlerwerkstatt ein und meldete 1936, im Alter von 26 Jahren, sein erstes Patent zum Engobieren von Dachziegeln an. Mehr als 100 Patente folgten im Laufe seiner Karriere.

Die Innovationstätigkeit und der Tüftlergeist des schwäbischen Unternehmens setzen sich bis heute fort und bisher konnten 312 Patente angemeldet werden.

Der erste Durchlauftrockner wurde 1954 gebaut und ermöglichte eine deutlich höhere Produktivität mit einhergehender Qualitätsverbesserung. LINGL brachte 1955 den ersten Umlaufabschneider für die Ziegelindustrie auf den Markt und bald waren diese in jedem modernen Ziegelwerk zu finden. Diese und viele andere Entwicklungen bildeten die Grundlage für die vollautomatische Produktion in der Ziegelindustrie.

Der Wandel vom Taktbetrieb zur vollautomatischen Ziegelfertigung ist untrennbar mit dem Namen LINGL verbunden. Der erste LINGL-Tunnelofen mit einer neuartigen Hängedecke ging 1958 in Betrieb. Mit diesem Ofentyp entwickelte sich LINGL in kurzer Zeit zu einem der erfolgreichsten Keramikofenbauer der Welt.

Mit neuen Entwicklungen, wie dem Öl-Gas-Brennsystem, erschloss LINGL neue Märkte. Zu den neuesten Entwicklungen zählen u.a. Produkte wie Ziegelschleif- und Verfüllanlagen. Die rationelle Energieverwendung in der Keramikproduktion stellt eine zentrale Herausforderung dar und LINGL legt auch hier wichtige Meilensteine zur energetisch günstigen Keramikproduktion.

Die LINGL-Gruppe hält aktuell 40 Patente und 9 Gebrauchsmuster (Stand 01.01.14). Davon sind 14 Patente und 9 Gebrauchsmuster in Deutschland erteilt. Weitere 12 Patente in Europa, 4 in China und 4 in Russland. Die Innovatherm hält 4 Patente.